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| Morgenstimmung über der Matauri Bay |
Wir sind nun schon sehr weit im Norden, ganz in den Norden führt eine Strasse bis zum Cape Reinga. Das Cape soll wirklich sehr schön sein, mit einem klassischen Leuchtturm, aber das wären noch über 200km mehr gewesen. So haben wir stattdessen heute die Touristenroute in Richtung Westen genommen und weitere wunderschöne Buchten gefunden, an denen wir gerne mehr Zeit verbracht hätten. Es gibt wieder nur sehr kleine Dörfer, was auf der Karte nach einer Stadt aussieht, ist in Wahrheit nicht mehr als eine Durchfahrtsstrasse mit zwei, drei Läden.
In einem dieser Dörfer steht ein Laden mit einem alten Kauri-Baum. In diesen Baum hat man ein ganzes Treppenhaus geschnitzt! Alice will jede Treppe x-fach hoch- und runterlaufen, aber natürlich diese eine nicht, darum gibts ein Foto ohne Alice.
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| Ein Treppenaufgang in einem Kauri-Baum |
Bei Awanui sind wir kurz nach Norden gefahren. Hier fährt man weiter zum Cape Reinga, es gibt aber auch einen Zugang zum 90-Mile-Beach. Dieser Strand ist ganz anders als man ihn sich vorstellt. Er ist lang und breit, ja, aber es gibt kaum Zugänge zum Strand, keine Strandcafes, Hotels oder Ferienorte. Es ist ein einsamer riesiger Strand mit riesigen Sanddünen.
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| 90-Mile-Beach |
Speziell ist, dass man auf dem Strand mit dem Auto fahren darf, mit Mietautos allerdings nicht. Die lokale Bevölkerung macht das aber sehr gerne, mit Pick-Ups oder Quads wird den Strand hoch- und runtergerast (eigentlich darf man nur 30km/h fahren, aber das scheint niemanden zu interessieren). Es werden auch Busausflüge mit Fahrt über den Strand angeboten. Es ist schon gewöhnungsbedürftig, dass man erst nach Autos Ausschau halten muss, bevor man den Strand überqueren kann.
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| Achtung, Verkehr am Strand |
Unser Campingplatz ist in Ahipara, an der Westküste und dem Tasmanischen Meer. Die Bay of Islands und Matauri Bay lagen noch an der Ostküste und somit am Pazifik. Der Pazifik war überraschenderweise einiges wärmer als das Tamanische Meer. Ahipara liegt auch am Anfang des 90-Mile-Beach (der übrigens “nur” knapp 90km lang ist). So waren wir am Nachmittag mit Alice nochmal im Meer. Sie war über und über mit Sand bedeckt und trotz der darauffolgenden Dusche klebt immer noch Sand an ihr.
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| Überall Sand! |
Von dem schlechten Wetter, das für heute angesagt war, haben wir nichts gemerkt, nur ein paar Regentropfen am Nachmittag. So soll es jetzt auch bleiben - uns ists Recht.





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