Auf einmal lief eine Gruppe von Ponys durch den Campingplatz. Alice war sofort in heller Aufregung, wie im Moment bei allen Tieren. Also schnell die Schuhe und die Jacke an und hinter den Ponys her, Alice mit ausgestrecktem Zeigefinger und “Iiiiiii” rufend - ihre Version des Wieherns :-)
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| Aus dem Bett hatten wir eine wunderbare Aussicht auf die Südlichen Aplen |
Nach einem Abstecher zu einer europäischen Bäckerei (mit endlich leckerem Brot, hier kennen sie nur Toast in 100 Varianten) sind wir zum Franz Josef Glacier gefahren und haben ihn aus der Ferne betrachtet. Es hätte noch einen anderthalbstündigen Weg näher zur Gletscherzunge gegeben, aber man kommt nicht so nah dran wie beim Fox Glacier, darum haben wir das bleiben lassen.
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| Franz Josef Glacier |
Unser nächstes Ziel auf dem Weg in Richtung Norden war die Okarito Lagoon. Unterwegs sind wir am Lake Mapourika vorbeigekommen - wunderschön und ruhig.
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| Lake Mapourika |
Bei der Lagune hatte Urs eine anderthalbstündige Wanderung ausgesucht, zu einem Trigonometirie-Punkt. Von diesem Punkt wurden ein grosser Teil der Küste von den Europäischen “Entdeckern” kartografiert. Im Nachhinein ist es recht logisch, dass der Punkt weit oben sein muss, mir wurde das erst während der Wanderung klar. Der Weg war unglaublich steil! Aber der Aufstieg hat sich mehr als gelohnt, die Sicht war unglaublich: Meer, Buchten, die Lagune auf der einen Seite, Regenwald dazwischen und im Hintergrund die Bergkette, bei der die Wolken diesmal zurückhaltend waren.
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| Okarito Lagune |
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| Die Spitze ganz rechts ist der Mount Cook, gleich links daneben ist der Mount Tasman |
Nach der Wanderung sind wir weiter gefahren und für einmal wollte Alice nicht schlafen, obwohl sie müde war. Irgendwann waren alle Bücher angeschaut und alle Spielsachen lagen am Boden, da haben wir Kühe suchen gespielt. Das Spiel ist hier sehr einfach, da andauernd Kühe auf den Feldern neben der Strasse weiden. Ich sag dann “Muuuuh” und sie sagt “Mmmmm” und strahlt über das ganze Gesicht. Ich kann also mit Sicherheit sagen, dass es in diesem Gebiet mehr Kühe als Schafe gibt ;-)
Am Lake Mahinipua gibt es einen wunderschönen ganz einfachen Campingplatz ohne Strom, Küche etc. Auf der riesigen Wiese konnte Alice ewig Laufen üben und allen Leuten “Hallo” sagen. Wir haben endlich wieder unsere Campingstühle ausgepackt und ich bin sogar dazu gekommen in meinem Buch zu lesen! Urs hat im Reiseführer gelesen, ich im eBook und Alice in ihrem Wimmelbuch :-)
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| Camping am Lake Mahinipua |
Wir haben noch Besuch bekommen. Erst dachte ich, es sei eine Ente. Aber es läuft mehr wie ein Huhn. Es war ein Wekaralle, auch Maori Huhn genannt.
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| Wekaralle |







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